Rennbericht Derby Obersaxen GR, 17.06.2016

Für einmal erreichten wir das Fahrerlager von Obersaxen als praktisch die letzten Teilnehmer des Rennens und fanden dennoch einen freien Platz um uns einzurichten.

Das Wetter war uns zwar wohlgesinnt, der Wind sorgte aber dafür, dass manch Einer bei schönstem Sonnenschein die Jacke überzog.

Die Rennstrecke war uns nach vielen Teilnahmen am Rennen bereits bekannt, dennoch gehört das Ablaufen der Piste genauso zur Vorbereitung wie „Rädli schmiere“. Wo kann eventuell etwas Zeit rausgeholt werden und wo lohnt es sich nicht, zu viel zu riskieren. Das sind für alle immer wieder die Fragen die jeder für sich selbst beantworten muss.

Bald wurde zum ersten Lauf gestartet. Die Rennstrecke mit Start in Miraniga schlängelte sich mitten zwischen den Häusern durch das Dorf Misanenga bis zur spannenden Zielkurve direkt vor dem Zeitmessbus. So konnte Birlibutz – der Speaker aus Tschiertschen - immer einen Kennerkommentar durchs Mikrofon geben, wie die jeweiligen Fahrer diese Herausforderung gemeistert haben. So hiess es dann etwa: Nimmt die Kurve schön ohne ein hörbares Kratzen, oder: dieser Fahrer ist nur ganz knapp an den Strohballen vorbei gefahren….

Gleich danach konnte er auch schon die herausgefahrenen Zeiten verkünden.

Für alle fast schon überraschend lag nach dem ersten Lauf nicht Lukas Flum – der absolute Dominator dieser Saision – vorn, sondern gleich drei andere Fahrer aus dem Thurgau.

Das Mittagessen fand erstmals im Meilener Haus statt. Den Fahrern hat es mehrheitlich vorzüglich geschmeckt. Im Aussenbereich wartete ein Trampolin zum Verdauungsspringen, was rege genutzt wurde.

Der zweite sowie der dritte Lauf bestätigte die Leistungen der drei Erstklassierten und Lukas hatte dem nichts entgegenzusetzen.

Am Ende gewann Fabian Fehr vor Jenny und ihrem jüngeren Bruder Jeremy Kressebuch das Rennen von Obersaxen.

Bei den Rookies stand - nicht zum ersten - Mal Tamara Diethelm zuoberst. Maxim Bertschi belegte den zweiten Platz vor dem überraschenden Newcomer Merlin Wymann aus Steffisburg der in Obersaxen erst sein drittes Rennen bestritten hat.

Herzliche Gratulation allen Podestfahrern!

Den Organisatoren rund um Antonia Tschuor besten Dank für das schöne Rennen in der Region Obersaxen mit der wunderbaren Aussicht auf die umliegende Hügel- und Berglandschaft.

Wir kommen gerne wieder; Rennstall Fehr