Offizieller Schweizer Cupfinal 2. Oktober 2004 in
Winkel-Rüti
Am Dienstag 28. Oktober brachte der Postbote das Rennprogramm von
Winkel-Rüti. Bereits beim Durchblättern der Broschüre
konnte man nur staunen, was das OK Team um Christoph und Dany Erni
mit ihren Helfern organisiert und vorbereitet hatten. Wer schon
einmal bei grossen Anlässen mitgeholfen hat, weiss wie viel
Ausdauer und Kraft, Zeit und Überzeugung dahinter stecken.
Ein ganz grosses Bravo und Dankeschön!
Ein perfekter Wegbeschrieb zum Fahrerpark lotste uns ohne Umwege
zum Start. Beim Nummern holen begann der "Verwöhntag" für
alle FahrerInnen. Äpfel, Getränke, Chipsli und Flieger-Gummibärli,
Hütchen und Regenschutz konnten mit der Startnummer in Empfang
genommen werden. Bei der anschliessenden Streckenbesichtigung wurde
allen klar, diese Piste hat es in sich! Der Streckenposten Nr. 4,
(Bretterschikane) wurde genau besichtigt, ebenso die Sushi-Kurve!.
Nach der Begrüssung und Bedankung bei allen Mithelfern wurde
der erste Lauf kurz nach zehn Uhr durch Stephan Weber eröffnet.
Seine Fahrzeit von 1.20.66 liess erahnen, dass es ein schnelles
Rennen werden würde. Erste FahrerInnen machten in diesem Lauf
Bekanntschaft mit der Schikane Nr. 4. Viele touchierten die seitlichen
Bretter und spürten wie die Kiste in Rotation kam und folglich
ein Dreher nicht zu vermeiden war. Die Sushi-Kurve hingegen wurde
von den meisten ohne Probleme durchfahren.
Über Mittag konnten die 88er JahrgängerInnen einen Quad-Parcours
befahren. Gar nicht so einfach! Spass hat es allen gemacht und es
wird sicher eine gute Erinnerung zum Abschluss ihrer SK-Karriere
werden.
Viele benutzten die Gelegenheit einen Rundflug mit dem neuen Heli
oder eine Rundfahrt mit den Quads oder den Mountainbikes zu machen.
Der zweite Lauf wurde verspätet gestartet. Einige FahrerInnen
konnten ihren Lauf aus dem ersten Durchgang wiederholen da es auf
dieser langen Strecke zu Auffahren und zum Teil zu Überholungen
kam. Nach dem Fahrer Nr. 51 überbrückte der Speaker Herr
Leimbacher die Compi-Panne mit verschiedenen Gast-Sketches (Gäste
gesprochen von Ch. Erni) und nachher konnten die FahrerInnen ab
Nr. 52 die Strecke wieder unter die Räder nehmen. Nun begann
aber auch der Arbeitsteil der Postenbetreuer der Schikane Nr. 4.
Viele, zu viele, fuhren mutig in diesen Abschnitt und mussten leider
zum Teil schmerzhaft feststellen: Dies war zu viel Tempo und Risiko!
Glücklicherweise wurde niemand ernsthaft verletzt. Einige Prellungen
werden aber sicher in den nächsten Tagen noch zu spüren
sein.
Ohne Unterbruch wurde der dritte Lauf um 16.00 Uhr gestartet. Nur
Gusti Linder und Roland Zehnder arbeiteten kurz an der Schikane
Nr. 4 und versetzten die Bretter mehr zum Wiesenrand hin. Daraufhin
gab es nur noch wenige Probleme mit dem Seitlichen touchieren. Es
war nun genügend Platz da, um die Kiste wieder in die richtige
Fahrlinie zu bringen. Nach Ende des dritten Laufes formierten sich
die 88er zum Konvoi und fuhren begleitet durch das Klatschen der
Zuschauer ins Ziel.
In der Zwischenzeit hatte sich auch die Sonne, die uns seit dem
zweiten Lauf immer wieder begleitet hatte, verabschiedet und es
wurde merklich kühler. Im grossen Festgebäude konnte man
sich kulinarisch verwöhnen lassen. Um 19.05 Uhr begann die
Rangverkündigung und die FahrerInnen konnten nebst dem Flieger-Pokal
vom Hochkarätigen Gabentisch ihre Preise aussuchen. Es gewann
Simon Wälti vor Mirco Muff und Thomas Jlg.
Nun wurden noch die Jahrgangspodestplätze vergeben und auch
dort warteten tolle Preise auf die Gewinner. Allen die es aufs Podest
geschafft haben: Herzliche Gratulation!
Allen anderen: Nicht verzagen! Der Spass und die Freude an diesem
lässigen Sport ist das allerwichtigste und vielleicht bist
du das nächste mal "da oben"!
So, nun bleibt mir noch Euch/Ihnen einen guten Winter zu wünschen
und bis nächstes Jahr beim SK Auftakt im Tessin 2005!
Monika Müntener
|