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Bildergalerie Rossau ZH
Rossau 15 August 2004
Rossau 2004
Die Zeitmessung ist bereit
Zeitmessung
Nummer 1 kommt ins Ziel
Zieleinfahrt

Reger Besucherandrang am neugestalteten Infostand

Infostand

Zeitmesserin Carmen Zehnder fährt am Zeitmessbus vorbei
Carmen Zehnder
Schönstes Wetter und viele Zuschauer
Zuschauerkulisse
Auch die unsichtbaren Wespis sieht man
Fabian Wespi
Speaker ....... spricht gut, und sitzt bequem
Speaker
Andreas Ilg Jg. 90, Salenstein
Andreas Ilg
Besuch aus dem Tessin (Adriano Meoli, Veranstalter Avegno + Gordevio)
Ranglistenstudium
Riesenwarteschlange zur Mittagszeit
Warten im Festzelt
Sanitäter wurden nur für Wespenstiche gebraucht
Für den Notfall
Nicht alle intressieren sich für die vorbeiflitzenden Boliden
Formel Ford Demonstration über Mittag
Noch ein Formel Ford Fahrzeug
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Fahrer?
Fahrer?
Gross-Plakate im ganzen Dorf und hinter dem Siegerpodest
Originelle Preise aus Anlass der 40. Austragung
2. Rolf Ledergerber, 1. Simon Wälti, 3. Sandro Zeller und Priska Keller (leider nicht auf dem Bild)
Siegerehrung bereit
Gabentisch
Die Sieger
 

Rennbericht Rossau 15. August 2004

Mit Sonnenschein fing alles an. Dies aber nur am Renntag zum 40-sten Grand Prix Rossau. In der Woche zuvor litten die Veranstalter mehr unter Unwettern. So kam es, dass am Donnerstag, wie schon im vergangenen Jahr, ein Sturm das Festzelt dem Erdboden gleichmachte! Mit der Übung vom Vorjahr und grossem Einsatz schafften es die Helfer, das Festzelt ein zweites mal, zeitgerecht für den Renntag, aufzustellen.

Die früh eintreffenden FahrerInnen fanden, nebst einer unglaublichen Unordnung auf der Strecke, leicht frustrierte und enttäuchte Funktionäre des Veranstalters. Haben doch Vandalen in der Nacht einen Grossteil der Strohballen aufgeschnitten und auf der ganzen Strecke verteilt, dies nebst weiteren Sachbeschädigungen in der Gegend. Trotz dieser grossen Enttäuschung beim Veranstalter über die offensichtlich heutzutage auch auf dem Lande weit verbreitete Verrohung unserer Gesellschaft, schafften es die anwesenden Helfer das Stroh zu beseitigen und die Rennstrecke zu reinigen. Glücklicherweise stehen in Rossau sehr viele Strohballen, bereits in Säcke verpackt, zur Verfügung, so dass die Streckensicherung, trotz den Vandalen sichergestellt, war.

Mit kleiner Verzögerung erfolgte der Start zum ersten Lauf der insgesamt 121 TeilnehmerInnen. Infolge der Startverzögerung verkürzte sich die Mittagszeit was zusammen mit der erfreulich grossen Zuschauerzahl zu einem Spitzenandrang in der Festwirtschaft führte.

In Rossau findet sich jeweils eine grosse Vielfalt an Seifenkisten. In der Kategorie „Freie Fahrer“ sind durch die grosse Freiheit in den Bauvorschriften sehr vielfältige Gefährte zu sehen. Auf eben einer solchen „freien Kiste“ erzielte die ehemalige, erfolgreiche Andrea Wälti Tagesbestzeit. Auf Ihrer ehemaligen, schnellen LISTA-Kiste war Sie deutlich schneller als ihr Bruder Simon und die weiteren LISTA-Fahrer.

Das Derby-Rennen in der LISTA-Kategorie gewann, einmal mehr, unser „Schumi der Seifenkisten“, der Seriensieger Simon Wälti. Platz zwei belegte Rolf Ledergerber und den dritten Rang teilten sich zeitgleich Priska Keller und Sandro Zeller. Die geringen Zeitabstände zeigen einerseits wie breit die Spitze im Seifenkisten-Rennsport ist und andererseits auf welch hohem Niveau und mit welcher Seriosität die Spitzenfahrer der LISTA-Seifenkisten Derbys ihren schönen Jugendrennsport betreiben.

Aus Anlass der 40-sten Austragung und damit das älteste Rennen in der Derby-Rennserie, präsentierte der veranstaltende Sport Club Rossau eine besondere Pausenattraktion. Demonstrationsfahrten auf der Rennstrecke, allerdings ohne die Schikanen, mit zwei Formel Ford Rennwagen erfreuten die rennsportbegeisterten Zuschauer.

Nach dem Wiederherstellen der Strecke für die doch etwas langsameren Seifenkisten ging auch der dritte Rennlauf problemlos über die Bühne oder vielmehr über die Rennstrecke. Dank der rundum guten Organisation und dem optimalen Einsatz der neuen Zeitmessanlage mit Zwischenauslösung wurde das Rennen mit lediglich einer Laufwiederholung reibungslos beendet.

Allen die dazu beigetragen haben, vom OK Rossau über die vielen Helfer, die Zeitmesser bis hin zu den IG-Funktionären, gebührt ein herzlicher Dank.

Roland Zehnder